Musik ist wichtig. Auch und gerade im Büro. Auch wenn ich Ruhephasen geniesse, gibt es doch immer wieder diese "Wo-sind-meine-Headphones-Momente", in denen man einfach den perfekten Soundtrack zu der entsprechenden To Do braucht. Hier sind die 5 Tracks, die dich garantiert durch den Tag bringen.
09.00 Uhr. Der Tag beginnt. Am besten ruhig und friedlich. Meetings, Anrufe und Mails kommen früh genug. Idealerweise beginnt man also mit einer ganz entspannten Nummer wie dieser hier.
11.30 Uhr. Die ersten Mails sind abgearbeitet. Der Tag ist geplant und der Chef hat seinen Kontrollbesuch schon hinter sich. Gut so. Erstmal durchatmen.
14.00 Uhr. Das Mittagessen war lecker. Aber viel zu fettig. Jetzt bräuchte man eigentlich einen Ruheraum. Oder einen Massagesessel. Zur Not tut es auch dieser Klassiker von DJ Cam.
15.30 Uhr. Käffchen. Der 4. mittlerweile. Oder waren es 5? Who cares. Weiter geht`s. Und zwar mit Vollgas. Schließlich ist eben spontan ein Briefing für einen Pitch reingeflogen. Ramba Zamba. Wenn schon Stress, dann aber bitte mit Stil.
18.30 Uhr. Feierabend. Fast. Nur noch die Slides für die Präse fertig machen. Schließlich ist morgen Schulterblick. Jetzt holst du deinen Over-Shoulder-Blick raus und drehst Bonobo auf. Aber nicht auf den Headphones. Sondern auf deinen mega-krassen PC-Lautsprechern. Boom!
„Einen Versuch wagen und dabei scheitern bringt zumindest einen Gewinn an Wissen und Erfahrung. Nichts riskieren dagegen heißt einen nicht abschätzbaren Verlust auf sich nehmen - den Verlust des Gewinns, den das Wagnis möglicherweise eingebracht hätte.“ (Chester Barnard, amerik. Manager, 1886 - 1961)
Seit ich bei einem Startup arbeite und meine Frau sich selbstständig gemacht hat, interesse ich mich vermehrt für das Thema Existenzgründung. Nicht, dass ich selbst kurzfristig etwas planen würde. Mich fasziniert nur der Mut derjenigen, die es einfach mal wissen wollen, die das Risiko eingehen, auch auf die Gefahr hin zu scheitern. Ein eigenes Business zu führen. Die unglaubliche Idee, gerne zu arbeiten. Die Idealvorstellung, aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Sein eigener Chef zu sein. Auch wenn es Gegenwind gibt. Und den gibt es.
All das bedeutet natürlich auf der anderen Seite auch eine Menge Stress, kein Abschalten-Können im Feierabend (bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre) und eine ganze Menge Papierkram. Steuererklärungen, dies das. Freelancer wissen was ich meine. Gerade in relativ neuen Berufsfeldern wie dem "Community Manager", meinem letzten Job in Hamburg, sind die Richtlinien der Besteuerung alles andere als klar. Am Ende des Tages hat jeder Job seine Schattenseiten.
Ich glaube einfach, dass viele Zeitgenossen, die seit Jahren in Angestelltenverhältnissen dahin vegitieren, unzufrieden sind und insgeheim davon träumen, es einfach mal zu versuchen, ein eigenes Café zu besitzen, eine eigene Agentur ins Leben zu rufen. Bei den meisten bleibt es leider nur ein Traum. Kann es sein, dass das Scheitern in Deutschland einfach zu negativ belegt ist? Wer gescheitert ist, hat es ausprobiert und ist somit schon viel weiter, als der der es nie gewagt hat. Daher haben alle Existenzgründer meinen Respekt.
In dem interessanten Kurzfilm "9 Businesses" der Filmemacher 4exit4 werden 9 Existenzen vorgestellt, die ihr Glück in der Autostadt Detroit versuchen. Von der eigenen Pizzeria bis zum eigenen Café - die Amis scheinen diese "Ich-mach-mein-Ding"-Sache vielmehr zu schätzen als man es hier in Deutschland gewohnt ist.
Wie gerne hätten mein Bruder und ich das alles mal selbst ausprobiert. Damals. Aber nein. Mit Essen spielt man nicht. Basta. Es sei denn, man will einen Werbespot drehen. Dann darf man das eventuell. Ausnahmsweise.
Spätestens seit ich "Der Schwarm" von Frank Schätzing gelesen habe, bin ich begeisterter Hobby-Meeres-Biologe, ein reiner Ozeanist sozusagen. Spätestens seit ich "Findet Nemo" gesehen habe kann ich sogar Fische verstehen. Spätestens seit diesem gelungenen Kurzfilm hier solltest du verstehen, was da draußen los ist. Frühestens jetzt solltest du mit dem Lesen dieses Satzes aufhören und auf PLAY klicken.
Das Video ist ein Abschlußprojekt eines Studenten der Kunsthochschule Halle, dem ich an dieser Stelle mal ein großes Lob aussprechen möchte. Endlich mal jemand, der etwas wirklich Produktives UND Sinnvolles schafft, während er den ganzen Tag vor der Kiste hängt.
Kürzlich las ich einen interessanten Artikel mit dem Titel: "Bore out. Wenn Langeweile krank macht." Ich habe mich schon mit dem Phänomen Burn Out beschäftigt, da ich viele Freunde und Kollegen habe, die alle "was mit Medien machen" und hin wieder daher davon betroffen sind. In dem Artikel wurde die krank machende Unterforderung beschrieben, die einige Betroffene in den buchstäblichen Wahnsinn treibt. Ich will das an dieser Stelle auch gar nicht kommentieren. Nur habe ich mich gefragt, wann ich das letzte Mal Langeweile hatte. Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern.
Es gibt da diesen Apple-Spot, in dem der Sprecher davon schwärmt, dass es nie einfacher war, neue Hobbies zu entdecken, eine Sprache zu lernen, Filme zu schauen, Bücher zu lesen, virtuell zu reisen, Musik zu produzieren etc. Auch wenn wir diese Möglichkeiten natürlich nicht wirklich Apple, sondern dem Internet zu verdanken haben, ist diese Optionenvielfalt schon mächtig. Manch einer kann sich gar nicht mehr vorstellen, das unsere Großeltern weder Telefon noch TV hatten. Vermisst haben sie es damals trotzdem nicht.
Klar ist, das ich einfach gar keine Zeit mehr für Langeweile habe. Es gibt zum Beispiel noch zig Serien, die ich gucken muss. "Breaking Bad", Sopranos" und "Entourage" habe ich noch nicht mal angefangen! Oder nehmen wir Musik. Ich habe früher, damit meine ich vor 5 Jahren, mehr Raptexte in einem Monat geschrieben als heute in einem ganzen Jahr. Ich hätte große Lust, auch wieder Beats zu produzieren, Auftritte einzuüben und so weiter und sofort. Und die Zeit werde ich mir auch bald mal wieder nehmen. "Alles hat seine Zeit", wie es schon in der Bibel heißt.
Ich habe mal gehört, Kandidaten für ein Burn Out können nie NEIN sagen. Können dann Patienten für ein Bore Out nie JA sagen? However, ich zähle mich weder zur einen noch zur anderen Minderheit. Ich versuche es da eher nach der Methode von Fliplife-Gründer Ibrahim Evsan, vielen bei Twitter auch als @ibo bekannt, den ich im letzten Herbst kurz bei einem Vortrag kennen lernen konnte. In einem Interview nach seiner Work Life Balance gefragt antwortete er:
„Für Leute wie mich gibt es nur noch eine Work-Work-Balance. Ich gestalte mein Arbeitsleben so, dass es sich privat anfühlt.“
Frei nach dem Motto: Hast du Spaß an der Arbeit dann ist es schon keine Arbeit mehr im herkömmlichen Sinne. Gefällt mir, die Einstellung. Ich arbeite seit Anfang des Jahres für ein Startup und muss sagen, dass Dinge wie die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone zwar Fluch und Segen sind, man es aber genau aus diesem Grund für sich nutzen muss. So wie Axe es in seinem neuen Weltuntergangsspot verkündet: "Mach das Beste draus."
Genauso ist es mit der guten, alten Zeit. Am treffendsten steht es immernoch auf dem Sweatshirt von Ingo bei Dittsche: "24hours isn`t enough." Word! Deswegen muss man schauen, dass man gewisse Dinge, die man einfach immer schon mal machen wollte, einfach mal plant. Einige Dinge, die ich einmal im Leben machen will konnte ich schon auf meiner Liste abhaken. Darunter sind Fallschirmspringen, New York erleben und vor 1000 Leuten einen Auftritt machen.
Dieses Jahr findet das wahrscheinlich abgefahrenste und nicht-von-dieser-welt-mäßigste Event vom 27. August - 03. September statt, wie immer bei unerträglicher Hitze mitten in der Wüste Nevadas. Und so ging`s da letztes Jahr ab:
#4 Surfen lernen
Eine Sache, auf die ich richtig Bock habe. Als Warnemünder mit der Ostsee vor der Haustür sollte das eigentlich sowieso Pfllichtprogramm sein. Ich weiß, das kostet Zeit und Fleiß. Und wahnsinnig hoch sind die Wellen bei uns auch nicht. Aber das extreme wave diving überlasse ich ohnehin lieber den Freaks.
#3 Tauchen
Am besten natürlich gleich im viellicht schönsten Revier der Welt, dem Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens. Ungefähr so stell ich mir das vor:
#2 Wale live sehen
Das könnte man vielleicht gleich mit dem Tauchen verbinden. Muss man aber nicht ;)
#1 Den Burj Khalifa in Dubai besichtigen
Einmal den Burj Khalifa in Dubai besuchen und von oben runter spucken. Das wär`s doch. Das mit 828 m höchste Gebäude der Welt ist schon ein wahrer Hingucker.
Übrigens sollen die da ein tolles Fontänen-Gedöns veranstalten. Ist sicher ganz toll.
Das sind nur fünf Besipiele, die zeigen, dass mein Drops noch lange nicht gelutscht ist. Insofern glaube ich nicht, dass ich in absehbarer Zeit an Bore Out erkranken werde. Zum zu "Tode langweilen" habe ich nämlich schlicht und ergreifend als junger Daddy auch gar keine Zeit.
1. Vimeo wurde bereits 2004 gegründet. Erst ein Jahr später stampfte man YouTube aus dem Boden.
2. Vimeo ist ein Pattform für nichtkommerzielle Videos.
3. Der Fokus liegt ganz klar auf Qualität - nicht auf Quantität.
4. Vimeo unterstützte bereits ab Mitte Oktober 2007 als eines der ersten Videoportale 720p-HD.
5. Bei Vimeo dürfen Videos ausschließlich von Personen hochgeladen werden, die an der Produktion wesentlich beteiligt waren. Das Motto ist: "You may only upload videos you have created yourself or participated closely in the creation of."
6. Die Meldung, das ein Video aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar ist, findet man nur bei YouTube.
7. Das Design der Plattform ist unbestritten hochwertiger. Daran ändert auch das neue Design von YouTube nichts.
8. Stop Motion Videos wie dieses hier werden oft exklusiv bei Vimeo hochgeladen.
9. Unbekannte Musiker erhalten oft eine neue Aufmerksamkeit, da ihre Tracks von den Produzenten der Videos als Soundtrack eingebunden werden und mindestens im Text unter den Clips erwähnt werden.
10. Das Phänomen Timelapse wäre ohne Vimeo vermutlich nicht (so früh) entstanden und hätte diesen Hype so nie erlebt. Hier übrigens ein neues sehenswertes Beispiel mit einem Clip über Toronto.
Interessant ist übrigens auch die Namensherkunft:
"Der Name „Vimeo“ stammt von Mitgründer Jakob Lodwick und ist ein Anagramm des englischen Wortes „movie“ (deutsch: „Film“). Der Name spielt außerdem mit dem Wort „Video“, indem das Wort „me“ (deutsch: „ich“) eingefügt wird, denn die Filme stammen ausschließlich von den Benutzern." (Wikipedia)
Fazit: YouTube hat keine Konkurrenz - aber eine Alternative.
"Woher kenn ich das Sample noch mal? Ich komm nicht drauf." Wenn euch diese Fragen bekannt vorkommen und ihr Samples mögt, dann werdet ihr den neuen Mix von Dejoe lieben. "All Samples cleared" bietet 74 Minuten gute Laune. Dejoe kommt aus Berlin bezeichnet sich selber als DJ, Graff-Artists, Beatmaker und Samplefinder. Der Mann versteht sein Handwerk. Offensichtlich.
Tracklist:
Willie Hutch - Hospital Prelude Of Love Theme (Motown) Ted Taylor - I Can't Fake It Anymore (MCA) Creation - Wastin' My Time (ATCO) Eugene Record - Here Comes The Sun (Warner Bros) The Temptations - Gonna Keep Tryin' Till i Win Your Love (Tamla) The Dramatics - Ocean Of Thoughts And Dreams (ABC) The Escorts - Look Over Your Shoulder (Alithia) Buddy Miles - Pain (CBS) Bobby Caldwell - Carry On (Clouds) Tom Brock - I Love You More And More (20TH Century) The Imaginations - Because I Love You (20TH Century) Astrud Gilberto - Who Can I Turn To (Verve) Billy Paul - Let The Dollas Circulate (Philadelphia International) The Trammps - Rubberband (Buddah) Tommy Tate - For The Dollar Bill (Juana) Switch - A Brigther Tomorrow (Gordy) ZZ Hill - That Ain't The Way You Make Love (United Artists) LTD - Love Ballad - (A&M) Teddy Pendergrass - Easy, Easy, Got To Take It Easy (Philadelphia International) Jermaine Jackson - Sitting On The Edge Of My Mind (Motown) Ahmad Jamal - Ghetto Child (20TH Century) Curtis Mayfield - No Thing On Me (Curtom) Keith Mansfield - Soul Thing (CBS) Dorothy Moore - Dark End Of The Street (Malaco) Honey Cone - Innocent Til Proven Guilty (Hot Wax) Hubert Laws - Family (Columbia)
"Manchmal muss man vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben."
In diesem Blog geht es um Social Media, digitales Leben, Startups, Personal Branding, Natur, Photographie, Design, Musik, New York und andere Dinge, die mich brennend interessieren.
Ich arbeite derzeit als Communication Manager beim Tech-Startup Unitask Solutions in Rostock. Zuletzt war ich Community Manager bei DDB Tribal in Hamburg. Weitere Agenturstationen: Scholz & Friends Brand Affairs, Stein Promotions. Privat bin ich Ehemann, Daddy, Blogger und Rapper. Und und und.